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Mehr Breitband, weniger Geräteumsatz – Fernmeldestatistik 2012 und "Weissbuch 2013"

Die Fernmeldestatistik 2012 zeigt eine Zunahme der Breitband-Internetanschlüsse sowohl im Festnetz als auch in den mobilen Netzen. Das „Weissbuch“ von Robert Weiss, das kurz nach der Fernmeldestatistik erschienen ist und sich auf den ICT-Markt im Jahr 2013 bezieht, zeigt sinkende Umsätze bei einer weiterhin steigenden Zahl der verkauften Geräte.

Im Jahr 2012 waren 99 Prozent der Festnetz-Internetanschlüsse in der Schweiz Breitbandanschlüsse. Dies zeigt die amtliche Fernmeldestatistik 2012 des Bundesamts für Kommunikation. Gerade noch 33‘300 Schmalbandanschlüsse (PSTN oder ISDN) wurden 2012 registriert. Im Vergleich zu 2011 hat die Zahl der Schmalbandanschlüsse um 54 Prozent ab- und die Zahl der Breitbandanschlüsse um 1,3 Prozent zugenommen. Die Zahl der Schmalbandanschlüsse war damit 2012 bereits tiefer als die Zahl der Glasfaseranschlüsse, die mit 38‘200 beziffert wird. Der Hauptanteil der Breitbandanschlüsse entfiel jedoch auf DSL-Anlagen (2‘187‘800) und auf Kabelmodemanschlüsse (978‘000). Der Marktanteil der Swisscom betrug dabei 54 Prozent, derjenige der Cablecom 19 und derjenige der Sunrise 10 Prozent.

Auch im Bereich des mobilen Internets hat die Zahl der Breitbandzugänge 2012 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Fast 4‘400‘000 Mobile-Abonnemente (Pauschal- und Prepaid-Verträge) erlaubten 2012 den Zugang zum Breitband-Internet. Das waren 9,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Gesamtvolumen der übertragenen Daten hat im gleichen Zeitraum sogar um 71 Prozent zugenommen. Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden betrug 2012 rund 10‘600‘000, das waren 4,7 Prozent mehr als im Jahr 2011.

Der Umsatz aller Fernmeldedienstanbieter nahm 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent zu. Anders war hingegen der Trend, der sich in der 25. Ausgabe des „Weissbuchs“ von Robert Weiss zeigte, die kurz nach der Fernmeldestatistik 2012 erschien und sich auf den ICT-Markt im Jahr 2013 bezieht: Die Gesamtzahl der verkauften Tablets, Notebooks und PCs ist zwar 2013 weiter gestiegen (wenn auch langsamer als im Vorjahr), ebenso die Zahl der verkauften Smartphones. Hingegen hat der Umsatz aufgrund der sinkenden Gerätepreise in beiden Segmenten stark abgenommen: 2013 wurden 2,78 Millionen PCs, Notebooks und Tablets sowie 4 Millionen mobile Telefone, darunter 69.9 Prozent Smartphones, verkauft. Die Umsätze betrugen bei den PCs, Notebooks und Tablets 1,961 Milliarden Franken oder 20,3 weniger als im Vorjahr. Bei den Smartphones sanken die Umsätze von 1,522 Milliarden Franken im Jahr 2012 auf 1,265 Milliarden Franken im Jahr 2013.

Datum der Neuigkeit 15. Apr. 2014